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Leitungsortung mit Bodenradar

Bei der Leitungsortung mit Bodenradar werden elektromagnetische Wellen kurzer Wellenlänge (Radar-Wellen) in den Boden gesendet. Die Strahlung wird an unterschiedlichen Materialien im Erdreich unterschiedlich stark reflektiert. Das Reflektionsmaß hängt in erster Linie vom Wasser- und Salzgehalt der Materialien ab. Eine Ortung von Wasserleitungen ist daher nur in trockenen, salzfreien Böden möglich. Allerdings besteht die Chance, auch nicht-metallische Gasleitungen zu orten. Die Trassenoberfläche muss für den mobilen Geräteträger befahrbar sein.
Eine Aussage, ob das Verfahren bei der Aufgabenstellung verlässliche Ergebnisse liefert, kann nur durch Testmessungen getroffen werden.
Diese Methode ist zur Ortung aller Leitungen geeignet, bei Leitungen mit geringem Durchmesser jedoch nur eingeschränkt

Leitungsortung mit Bodenradar: Screenshot während der Leitungsortung mit Bodenradar
Screenshot während einer Leitungsortung mit Bodenradar

Vorteile der Leitungsortung mit Bodenradar

  • keine Baumaßnahmen erforderlich
  • Tiefenbestimmung ist möglich
  • hohe Genauigkeit

Nachteile der Leitungsortung mit Bodenradar

  • kostenintensiv
  • Machbarkeit des Verfahrens hängt von geologischen und hydrologischen Bodeneigenschaften sowie von einer für Maschinen zugänglichen bzw. befahrbaren Trassenoberfläche ab
  • unhandlich, schweres Gerät erforderlich

Leitungsortung mit Bodenradar: Bodenradargerät
Bodenradargeräte

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